Christophe Fouquet

President & CEO ASML Holding N.V. Französisch

Christophe Fouquet (Jahrgang 1973) studierte Physik am Institut Polytechnique de Grenoble und arbeitete anschließend bei Applied Materials und KLA-Tencor, bevor er 2008 zu ASML wechselte. Nach verschiedenen Führungspositionen in Marketing, Produktmanagement und als EVP für EUV-Technologie wurde er 2022 Chief Business Officer. Seit April 2024 ist er President und CEO von ASML, wo er eine Vier-Jahres-Amtszeit bis 2028 innehat.

Christophe Fouquet — Aktienindex News

China suspendierte im November 2025 seine schärfsten Seltene-Erden-Kontrollen – bis November 2026. ASML hat einen Puffer, aber noch keinen skalierbaren Plan B. Für Investoren mit MSCI-Europe-Exposure läuft eine Uhr.

ASML-CEO Christophe Fouquet hat Mitte Juni öffentlich zum EU-Techsouveränitätspaket Stellung bezogen: Zustimmung zum Nachfrageansatz, harte Warnung vor Brüsseler Bürokratie. Der Hintergrund ist bezeichnend — nur 1% des ASML-Umsatzes kommt aus Europa.

China fiel in Q1 2026 auf nur noch 19% des ASML-Systemumsatzes — und ein neues US-Gesetz zielt nun auf das letzte offene Fenster: DUV-Maschinen und ihr hochmargiges Servicegeschäft. JPMorgan warnt vor bis zu 10% EPS-Rückgang. Die 150-Tage-Verhandlungsfrist läuft.

Christophe Fouquet bündelt die Stimmen der sieben größten europäischen Technologiekonzerne — ASML, Airbus, SAP, Siemens, Ericsson, Nokia und Mistral AI — zu einem Dringlichkeitsappell an Brüssel: Die KI-Regulierung muss vereinfacht, der Markt geeint, das Kapital mobilisiert werden. Der 27. Mai, wenn die EU-Kommission ihr Tech Sovereignty Package vorlegt, wird zeigen, ob Europa liefert.

CEO Christophe Fouquet liefert im ersten Quartal 2026 Zahlen über den Erwartungen und hebt die Jahresprognose an — doch Chinas Anteil am Umsatz halbiert sich, ein US-Gesetz droht den DUV-Export zu kippen. Warum Investoren trotz starker Fundamentaldaten nervös bleiben.