Kenta Kon wurde am 2. August 1968 geboren und schloss 1991 sein Wirtschaftsstudium an der Tohoku University ab, bevor er direkt zu Toyota Motor Corporation wechselte. Er durchlief eine klassische Karriere im Finanz- und Rechnungswesen – darunter General Manager der Accounting Division (2017), Managing Officer (2018) und Chief Financial Officer ab April 2020 – ehe er zusätzlich CFO der Software-Tochter Woven by Toyota wurde. Seit April 2026 ist er President und CEO von Toyota, als erster Finanzchef an der Spitze des Konzerns seit 2009.
Toyota und Idemitsu haben im Januar 2026 den Bau einer Pilotanlage für Festkörperelektrolyte gestartet. Der Zeitplan 2027/28 steht. Aber China behauptet, schneller zu sein — und die wenigsten Analysten schauen genau hin, was das wirklich bedeutet.
Innerhalb von 48 Stunden sendete Toyota drei Signale: USMCA nicht verlängert, Tacoma-Produktion zurück nach Texas — und der Highlander BEV ohne Startdatum gestoppt. Für Investoren mit MSCI-Japan-Exposure ist das mehr als Zollpolitik.
Toyota meldet für FY2026 den höchsten Umsatz der Konzerngeschichte — und gleichzeitig den ersten operativen Verlust in Nordamerika seit der Finanzkrise. Neuer CEO Kenta Kon bricht still mit einer Identität, die Toyota in den USA seit Jahrzehnten geprägt hat: Vom Pricing-Anchor zum Market Follower. Drei Preiserhöhungen sind 2026 statt der üblichen zwei eingeplant.
Toyota plant für FY2027 einen BEV-Absatz von 598.000 Einheiten – plus 246 Prozent. Zwei Wochen nach dem Rekordumsatz von ¥50,68 Billionen und der Lexus-TZ-Weltpremiere wird klar: Der neue CEO Kenta Kon nutzt den ¥1,38-Billionen-Zollschaden als Hebel für eine strukturelle Verschiebung weg vom HEV-Geschäftsmodell – und verlagert die Produktion nach Kentucky, Shanghai und Thailand.
Toyota meldete am 8. Mai 2026 einen operativen Gewinnrückgang von 21,5 Prozent für das abgelaufene Geschäftsjahr — US-Zölle kosteten den Konzern umgerechnet 8,8 Milliarden Dollar. Neuer Präsident Kenta Kon steht vor der schwierigsten Bewährungsprobe seit der Finanzkrise 2009.